Punktlandung mit Sonderanlagenbau – ein Statement Dr. Viktor Drescher, Glatt Ingenieurtechnik GmbH

Dr.-Ing. Viktor Drescher, Business Development and Product Manager Thermal Powder Synthesis, Glatt Ingenieurtechnik GmbH: „Anlagenkonzepte müssen sich am Kunden orientieren, nicht umgekehrt“

Der Anlagenbauer und Prozessexperte Glatt begleitet Anwender entlang der ganzen Wertschöpfungskette – von der ersten Idee über Machbarkeitsstudien und Prozessentwicklung bis zum Bau der Produktionsstätte. Neuartige Anlagenkonzepte sind dabei immer häufiger gefragt.

Pulversynthese mit Plus: Beschichtetes Zirkonoxid für die Medizintechnik

Zusammensetzung und Homogenität der verwendeten Rohstoffe gewinnen in der Medizintechnik zunehmend an Bedeutung. Mit einem weiterentwickelten Verfahren zur Pulversynthese lassen sich besonders hochwertige nano- und mikroskalige Pulver herstellen oder veredeln – zum Beispiel für Dentalimplantate.
Um die Eigenschaften von Zirkonoxidpulvern, die auch in weiteren medizinischen und technischen Produkten Anwendung finden, noch spezifischer einzustellen, können die Partikel zum Bespiel beschichtet werden. Dafür eignet sich die Glatt Pulversynthese, eine Weiterentwicklung des Sprühkalzinationsverfahrens. Am Firmensitz in Weimar betreibt der Anlagenbauer Glatt Ingenieurtechnik unterschiedliche Synthesereaktoren und entwickelt Prozesse für hochkomplexe Pulversysteme. Das Verfahren ermöglicht die gezielte Einstellung von chemischen wie auch mineralogischen Zusammensetzungen von Stoffsystemen.

Mit der Pulversynthese zum neuen Batteriewerkstoff

Die Glatt Pulversynthese stellt ein neuartiges Verfahren zur Herstellung, Aktivierung und Beschichtung von Batteriewerkstoffen dar. Durch den Einsatz eines pulsierenden Heißgasstroms mit regulierbarer Frequenz und Amplitude lassen sich Pulver höchster Qualität erzeugen.
Während die Akku-Kapazität von Computern und mobilen Endgeräten ein akzeptables Maß erreicht hat, wird insbesondere bei der Elektromobilität die Erwartungshaltung der Kunden in Bezug auf Reichweite und Ladegeschwindigkeit enttäuscht. So entwickelt sich die Suche nach Lösungen zum Beheben dieser Defizite aktuell zum Innovationstreiber für neue Batteriewerkstoffe.